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Gedenken an die Pariser Kommune

Am 18. März jährt sich nicht nur die Berliner Revolution. Ebenfalls an einem 18. März, dem 18. März 1871 wurde die Pariser Kommune ausgerufen: ein demokratisches Experiment, das die Schaffung menschenwürdiger sozialer Verhältnisse zum Ziel hatte.

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Nur kurze Zeit später, im Mai des gleichen Jahres, wurden die sogenannten Kommunarden, Frauen wie Männer, von Regierungstruppen blutig niedergeschlagen – tausende Menschen verloren ihr Leben.

2021 jährt sich das Gedenken an die Pariser Kommune zum 150. Mal. Wir erinnern am 15. August mit einer Open-Air-Veranstaltung auf dem Friedhof der Märzgefallenen daran sowie an die Reichsgründung, die sich im gleichen Jahr vollzog. Aus dem Programm:

Sonderführung über das Friedhofsareal (17 Uhr):
Stefan Zollhauser führt Besucher:innen über den Friedhof, kontextualisiert die Kaiserproklamation und die Auswirkungen auf das Gedenken auf dem Friedhof der Märzgefallenen.

Vortrag von Rüdiger Hachtmann (18 Uhr):
Die Pariser Commune erinnern – zum 150. Jahrestag der Ausrufung eines radikaldemokratischen Experiments.

Gesprächsrunde (19 Uhr):
Wie steht es um die deutsch-französische Erinnerungskultur? Welche Rolle spielt das Gedenken an die Pariser Kommune für unsere Demokratiegeschichte? Guilhem Zumbaum-Tomasi (Centre Marc Bloch, Hugenottenmuseum Berlin), Rüdiger Hachtmann (ZZF Potsdam) und
Susanne Kitschun (Friedhof der Märzgefallenen) im Gespräch.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Beginn 17 Uhr.
Bitte beachten Sie die Hygieneregeln.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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