Veranstaltungen

Veranstaltungsprogramm vom 8.-17. März 2020

Im Vorfeld der Gedenkstunde am 18. März zur Erinnerung an die Berliner Revolutionär*innen von 1848 bieten wir ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm an.

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8. März | 16-17 Uhr
Die Revolution der Frauen - Führung
Politische Emanzipation und Barrikadenkampf: Die Revolution von 1848 politisierte auch Frauen. Forderungen nach politischer Mündigkeit und Gleichberechtigung wurden laut. Erfahren Sie mehr über Wortführerinnen wie Bettina von Arnim oder Louise Aston und über die Frauen, die auf den Berliner Barrikaden kämpften.
Mit: Melanie Dore (Ausstellungskoordinatorin für den Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen)
Veranstaltungsort: Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg 1, 10249 Berlin

15. März | 11-13 Uhr
„Der König schießt auf sein Volk!“- Szenische Führung zur Märzrevolution 1848
Nehmen Sie an der Märzrevolution teil! In der Führung werden die damaligen Ereignisse an den originalen Schauplätzen, wie dem Gendarmenmarkt, dem Zeughaus (Deutsches Historisches Museum) oder dem Berliner Schloss inszeniert und die Protagonisten der Revolution wieder zum Leben erweckt. Die Führung wird vorerst zum letzten Mal angeboten!
Mit: Kirschendieb & Perlensucher Kulturprojekte
Anmeldung erwünscht unter: anmeldung@paulsinger.de

16. März | 17-20:30 Uhr
Revolution – Wahl – Verfassung
1848 – 1918/19 – 1989/90

Im März 1990, vor jetzt 30 Jahren, wurde in der DDR in freier Wahl die Volkskammer gewählt. Damit kam die »Friedliche Revolution« von 1989 an ein Ende. Die Verfassungsdiskussion des Runden Tischs wurde historisch kaum relevant. Wir blicken auch auf frühere deutsche Revolutionen und diskutieren, welche Wirkungen Wahlen und Verfassungen auf den Fortgang und die Ergebnisse von Revolutionen haben.
Der Revolutionsabend findet in Kooperation mit dem August-Bebel-Institut statt.
Veranstaltungsort: Galerie im August-Bebel-Institut, Müllerstraße 163, 13353 Berlin
Anmeldung erbeten unter: anmeldung@august-bebel-institut.de


17. März | 15-17 Uhr
Jugend im Protest - Podiumsdiskussion
Was motiviert Jugendliche heute dazu, auf die Straße zu gehen? Was trieb Jugendliche und junge Erwachsene in der Vergangenheit an, ihre Freiheit und ihr Leben zu riskieren, um ihrer Ablehnung des totalitären Staates Ausdruck zu verleihen? In der Diskussionsrunde sollen u.a. die Motivation und mögliche Hindernisse für den Protest sowie die Erfolge verschiedener Protestbewegungen thematisiert werden.
Mit: Doris Liebermann (Autorin, ehem. Mitglied der jungen oppositionellen Szene in Jena), Prof. Dr. Ingo Juchler (Politikwissenschaftler) und Josephine Hübner (Schülerin, Aktivistin bei Fridays for Future)
Veranstalungsort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin
Melden Sie sich bitte online an unter: Online Anmeldung zur Veranstaltung "Jugend im Protest"
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und Gegen Vergessen für Demokratie e.V. statt.