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„Schafft Genossen! – Genossen schafft! – Genossenschaft“ – Von der Selbstversorgung zum Reformwohnungsbau der Zwanziger Jahre: Aufbruch in eine soziale Wohnungswirtschaft

Vortrag und Diskussion mit Barbara von Neumann-Cosel am 18. Februar 2019 um 18.30 Uhr

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In den Wirren der Revolutions- und frühen Nachkriegsjahre gelten die Wohnungsgenossenschaften als zentrales Vorbild bei der Suche nach Modellen für den Aufbau sozialer Wohnungskonzepte und einer Abkehr von der rein marktwirtschaftlich orientierten Wohnungspolitik der Kaiserzeit. Sozial orientierte Stadtpolitiker, Architekten und Stadtplaner schaffen in Kooperation mit der Berliner Genossenschaftsbewegung Konzepte für die Reformsiedlungen der Zwanziger Jahre, von denen heute etliche als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet sind. Der Vortrag stellt die Entwicklungslinien der Berliner Genossenschaftsszene in den frühen Zwanziger Jahren sowie die gemeinwirtschaftlichen Verbundmodelle zur Stärkung der Selbsthilfeunternehmen vor.

Ort: Alte Feuerwache, Studiobühne, Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin

Zeit: Montag, 18. Februar 2018, 18.30 Uhr

Der Eintritt ist frei

Veranstaltung in Kooperation mit Genossenschaftsforum e.V.

Bildnachweis: Siedlung Schillerpark in Berlin-Wedding, Baujahr 1924, Genossenschaftsforum e.V.