Veranstaltungen

Revolution Revisited I

Veranstaltungsprogramm zur neuen Dauerausstellung "100 Jahre Revolution 1918/19"

post

Begleitend zur unserer neuen Dauerausstellung bieten wir ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm an.

Mo 24.9. (18.30 Uhr): Der Friedhof der Märzgefallenen und Märzfeiern im Ersten Weltkrieg
Vortrag & Diskussion

Mit: Nele Holemans
Veranstaltungsort: Studiobühne, alte feuerwache, Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin

Fr 9.11. (15 Uhr): Gedenkstunde auf dem Friedhof der Märzgefallenen
u.a. mit Christian Hoßbach, Vorsitzender DGB Berlin-Brandenburg

Sa, 10.11. (14-16.30 Uhr) und So, 18.11. (11-13:30 Uhr): „ALLES FÜR DAS VOLK-ALLES DURCH DAS VOLK“ - Szenische Stadttour zur Revolution 1918/19

Erleben Sie Theater im öffentlichen Raum! Im Mittelpunkt steht die Zeit von November bis Dezember 1918. Die Strecke führt vom Wedding bis zum Friedrichhain, vorbei an historischen Orten wie der Maikäferkaserne, dem Marstall und dem Berliner Schloss. Vier Darsteller/innen lassen die Menschen, Geschichten und Ereignisse wieder lebendig werden. Die Tour endet nach ca. 2,5 Stunden am Friedhof der Märzgefallenen.

Teile der Tour werden in einem Bus zurückgelegt.
Anmeldung erforderlich: anmeldung@paulsinger.de

Sa 10.11. (17-22 Uhr): Revolutionsabend

Diskussion zur Geschlechtergeschichte und Frauen in der Revolution 1918/19 mit Anja Thuns, der Präsentation eines von Jugendlichen erarbeiteten neuen Pockethefts zur Revolution 1918/19 und Musik.
Veranstaltungsort: Schöneberg Museum, Hauptstraße 40 /42, 10827 Berlin.

Mo 19.11. (18.30 Uhr): Szenische Lesung mit Musik aus Alfred Döblins Roman „November 1918 - Eine deutsche Revolution“

Mit: Marc C. Behrens & Isabel Neuenfeldt.
Im Anschluss gibt es einen Vortrag zu den Berliner Revolutionsopfern vom November und Dezember 1918 mit Oliver Gaida und Klaus Gietinger.
Veranstaltungsort: Studiobühne, alte feuerwache, Marchlewskistr. 6, 10243 Berlin.

Mo 3.12. (19 Uhr): Juden in der Münchner Revolution 1918/1919
Vortrag & Diskussion

Der Erste Weltkrieg führte nicht nur zum Zusammenbruch ganzer Reiche, sondern zugleich zu Revolutionen und zur Gründung neuer Demokratien, in denen es zunächst auch zu neuen Formen von politischer Partizipation kam. Für die Juden brachte diese Entwicklung nicht nur neue Möglichkeiten politischen Engagements, sie mussten auch die Erfahrung eines verschärften Antisemitismus machen.
Am Beispiel von München wird das politische Handeln von Juden in den drei Phasen der Revolution in Bayern vorgestellt: Von der frühen Rätebewegung und der Erklärung Bayerns zum Freistaat durch Kurt Eisner über die, nach dem Mordanschlag auf Eisner ausgerufene Räterepublik unter Beteiligung von Gustav Landauer bis zur dritten kommunistischen Phase der Revolution, der Räterepublik unter Eugen Leviné.

Mit: Prof. Dr. Ulrich Wyrwa, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam
Veranstaltungsort: Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin

Mo 17.12. (18 Uhr): Themenabend 100 Jahre Reichsrätekongress
Diskussion und szenische Inszenierung nach den originalen Protokollen des Reichsrätekongesses.

Mit: Parlamentspräsident Ralf Wieland, DGB-Chef Reiner Hoffmann, Prof. Dr. Gesine Schwan, Kirschendieb & Perlensucher Kulturprojekte u.v.m.
Veranstaltungsort: Plenarsaal, Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchner Str. 5, 10111 Berlin

Di 18.12. (10 Uhr)
ganztägige Fachtagung zum Reichsrätekongress