Forschung

Zu den Befunden der vom Denkmalamt betreuten Sondierungsgrabung

Von Dirk Schumann
Nach den Bodensondierungen von 2013 an einer Grabstelle im nordöstlichen Bereich des Friedhofes der Märzgefallenen, wo zwei Grabdenkmäler zutage traten, waren die Verdachtsmomente relativ stark, dass weitere Reste von Grabdenkmälern im Boden vorhanden sind.

zum Artikel

0350_Grabung-schueler-foto.jpg

Kein Traditionsarsenal für Nationalisten: die europäische Dimension der Revolution

Von Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann
Die Revolutionswelle von 1848/49 bzw. (wenn man die Schweiz mit einbezieht:) von 1847 bis 1849 erschütterte ganz Europa, von Skandinavien bis Sizilien und in die Walachei, mit Frankreich, den deutschen und italienischen Staaten sowie Ungarn als Hauptschauplätzen. Auch in den europäischen Staaten, die nicht unmit¬telbar von revolutionären Aufständen erfasst wurden, kam es zu politischen Ver¬änderungen, zu Reformschüben; eine Ausnahme blieb lediglich das zaristische Russland.

zum Artikel

0317_koenige-seenot.png

Fahnen und Symbole 1848/49 und der Kampf um demokratische Freiheiten und soziale Rechte

Von Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann
Für 1848/49 wird gern behauptet, die Revolution habe im deutschen Raum unter den Farben Schwarz-Rot-Gold stattgefunden, die revolutionären Massenbewegungen hätten ihre Freiheitsforderungen unter – nach der Uniform des Freikorps Lützow von 1814 gestalteten – deutschen Fahnen durchsetzen wollen. Tatsächlich dominierten in den ersten Tagen, nicht zuletzt auf den Straßen Berlins, zunächst zwar die Farben Schwarz-Rot-Gold, die nicht nur für den Wunsch nach na¬tionaler Einheit, sondern auch für die Forderung nach Einführung einer konstitu¬tionellen Monarchie standen. Die Geschichte der Farbensymbole ist jedoch komplizierter als sie auf den ersten Blick zu sein scheint, und zwar von Beginn an.

zum Artikel

0315_barrikaden.png