Ausstellung

Vor dem Friedhof steht ein speziell für diesen Zweck umgebauter 30 Meter langer Seecontainer. Er dient als Ausstellungspavillon und Info-Zentrum. Dort wird die Geschichte der Berliner Märzrevolution von 1848 in ihrem europäischen und nationalen Kontext erzählt. Bilder, Dokumente und Biografien der einzelnen Akteure und eine zehnminütige Multivision über die Barrikadenkämpfe lassen die ereignisreichen Tage lebendig werden. Ein Audioguide bietet zusätzliche Informationen zu einzelnen Akteuren der Märzrevolution und zur Geschichte des Friedhofs. Außerdem können hier zwei selbstproduzierte jeweils achtminütige Filme über die Revolutionen 1848/49 und 1918/19 in Berlin angesehen werden.

Dank einer Projektförderung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin konnte in den Jahren 2018 und 2019 eine neue Dauerausstellung im Außenbereich realisiert werden. Sechs Stelen entlang des Weges zwischen den beiden Eingängen informieren über die wechselvolle Geschichte des Friedhofs der Märzgefallenen. Eine Insel mit sechs weiteren Stelen behandelt die Geschichte der Revolution 1918/19. Drei weitere Stelen zu Erinnerungsorten an die Revolution 1848/49 in Deutschland und Europa ordnen den Friedhof der Märzgefallenen in eine internationale Erinnerungslandschaft ein. Sie befinden sich neben dem Ausstellungscontainer.

Die Außenausstellung wird ergänzt durch eine digitale Ebene, die auf dem Ausstellungsgelände abrufbar ist. Dort finden sich weiterführende Text-, Ton- und Bildinformationen zu einzelnen Objekten auf dem Friedhofsgelände und zur Geschichte des Ortes und der beiden Revolutionen. Auf dem gesamten Gelände des Gedenkortes steht das freie W-Lan "Free WiFi Berlin" zur Verfügung.


Die digitale Ebene dient als inhaltliche Ergänzung zu den Stelen.


Themeninsel zur Revolution von 1848. Rechts im Bild: Der Ausstellungscontainer


Themeninsel zur Revolution von 1918/19