„Am Grundstein der Demokratie. Die Revolution und der Friedhof der Märzgefallenen“ (2011), Broschüre zur Ausstellung

10. November 2022

herausgegeben vom Paul Singer Verein in Zusammenarbeit mit dem Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin und der Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg im Rahmen des Projektes Entwicklung einer nationalen Gedenkstätte „Friedhof der Märzgefallenen“. Projektleitung: Dr. Susanne Kitschun. Texte und Bildauswahl: Martin Düspohl, Dr. Ralph-Jürgen Lischke, Dr. Dietlinde Peters, Christiana Hoppe. Gestaltung: Weidner Händle Atelier. Berlin… „Am Grundstein der Demokratie. Die Revolution und der Friedhof der Märzgefallenen“ (2011), Broschüre zur Ausstellung weiterlesen

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Wie nach 175 Jahren an den Meilenstein der Demokratiegeschichte erinnern? Die Tagung 2021

1. November 2022

Bei der Auftakttagung des Jubiläumsnetzwerks in Rastatt diskutierten mehr als 70 Teilnehmer:innen angeregt von Impulsvorträgen in Arbeitsgruppen neue Forschungsperspektiven, kuratorische Herausforderungen Revolution zu erzählen, biografische Zugänge und vieles mehr. Eine Auswahl der Beiträge sowie aus der Tagung entstandene Artikel sind in einer Tagungsbroschüre veröffentlicht worden (Hrsg. Susanne Kitschun und Elisabeth Thalhofer).

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„The Cemetery of the March Revolution in Berlin. A Key Site in the History of European Democracy“ von Dr. Susanne Kitschun (2021)

25. Oktober 2022

Abstract: „This essay presents the cemetery of the March Fallen from its foundation in the European Revolution of 1848-49 to the present. During the revolution of 1918-19 the cemetery was expanded and over time it was repeatedly transformed in the different political systems. Right from the start, the Cemetery of the March Revolution has always been a place for two purposes: the personal grief of relatives of the dead, and mass demonstrations and political commemorative events to promote civil and human rights. Sites of remembrance for the history of European democracy such as the cemetery of the March Revolution help strengthen our shared cultural and political roots and help to establish a European culture of remembrance.“

(Dr. Susanne Kitschun, 79-98, 2021 in: Revista Murciana de Antropología, Núm. 28: El cementerio como lugar de la memoria europea)

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„Der Demokratie-Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen in Berlin–Konzeption und Perspektiven“ von Dr. Susanne Kitschun (2020)

25. Oktober 2022

„Zum 100. Jahrestag der Revolution wurde der Friedhof tiefgreifend umgestaltet. Diese Umgestaltung wurde vom Berliner Magistrat 1947 noch gemeinsam beauftragt, doch die Umsetzung und Planung der Jubiläumsaktivitäten waren bereits von der drohenden politischen Spaltung Berlins und der damit einhergehenden Systemkonkurrenz überschattet. Die Feiern im März 1948 fanden politisch getrennt statt: CDU, SPD und Liberale auf der einen und die SED auf der anderen Seite. Die Umformung 1948, bei der das zentrale Gräberfeld zu einer Rasenfläche mit einem Gedenkstein im Zentrum neu gestaltet wurde, war ein wichtiger Schritt vom individuellen Totengedenken zum kollektiven Gedenken. Bei dieser Umgestaltung gingen durch eine Aufschüttung des Geländes rund 13 der Grabzeichen verloren, die 1947 noch erhalten waren. Diese liegen bis heute im Untergrund des Friedhofs, wie bei archäologischen Grabungen nachgewiesen wurde. Die 24 verbliebenen Grabzeichen wurden nach rein ästhetischen Gesichtspunkten neu angeordnet, keines steht mehr am ursprünglichen Ort. Außerdem wurde eine große Plattenfläche angelegt, als Platz für größere Versammlungen.“

(Dr. Susanne Kitschun, 72, 2020 in: Michael Parak und Norbert Böhnke (Hrsg.)“Kommunale Erinnerungskultur und Demokratiegeschichte. Beispiele aus Halle, Berlin, Potsdam.“, Eine Publikation von Gegen Vergessen–Für Demokratie e.V.

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Kein Traditionsarsenal für Nationalisten: die europäische Dimension der Revolution

26. Oktober 2022

Von Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann Die Revolutionswelle von 1848/49 bzw. (wenn man die Schweiz mit einbezieht:) von 1847 bis 1849 erschütterte ganz Europa, von Skandinavien bis Sizilien und in die Walachei, mit Frankreich, den deutschen und italienischen Staaten sowie Ungarn als Hauptschauplätzen. Auch in den europäischen Staaten, die nicht unmittelbar von revolutionären Aufständen erfasst wurden,… Kein Traditionsarsenal für Nationalisten: die europäische Dimension der Revolution weiterlesen

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Fahnen und Symbole 1848/49 und der Kampf um demokratische Freiheiten und soziale Rechte

26. Oktober 2022

Von Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann
Für 1848/49 wird gern behauptet, die Revolution habe im deutschen Raum unter den Farben Schwarz-Rot-Gold stattgefunden, die revolutionären Massenbewegungen hätten ihre Freiheitsforderungen unter – nach der Uniform des Freikorps Lützow von 1814 gestalteten – deutschen Fahnen durchsetzen wollen. Tatsächlich dominierten in den ersten Tagen, nicht zuletzt auf den Straßen Berlins, zunächst zwar die Farben Schwarz-Rot-Gold, die nicht nur für den Wunsch nach na¬tionaler Einheit, sondern auch für die Forderung nach Einführung einer konstitu¬tionellen Monarchie standen. Die Geschichte der Farbensymbole ist jedoch komplizierter als sie auf den ersten Blick zu sein scheint, und zwar von Beginn an.

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Unser pädagogisches Team

25. Oktober 2022

Unsere Workshops werden von Teamerinnen und Teamern aus den Fachbereichen Geschichte, Politische Wissenschaften, Kulturwissenschaften und Literaturwissenschaften betreut. Derzeit besteht unser Team aus den folgenden freien Mitarbeitern: Eric AngermannTanja BeerDora BuschChristina HäberleChristoph GollaschAngela MartinLiz GutteRosa BodenstabMila Newiger-Dous

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Zu den Befunden der vom Denkmalamt betreuten Sondierungsgrabung (2013)

26. Oktober 2022

Von Dirk Schumann
Nach den Bodensondierungen von 2013 an einer Grabstelle im nordöstlichen Bereich des Friedhofes der Märzgefallenen, wo zwei Grabdenkmäler zutage traten, waren die Verdachtsmomente relativ stark, dass weitere Reste von Grabdenkmälern im Boden vorhanden sind.

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23.11.2022, 18:30 Uhr, Buchvorstellung: „1848 – Revolution in Berlin“ von Prof. Dr. Hachtmann

25. Oktober 2022

Berlin war neben Paris und Wien ein Hauptschauplatz der europäischen Revolution von 1848. Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann schildert in seinem Buch die dramatischen Ereignisse des Revolutionsjahres und ordnet sie in die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge ein.

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Gedenken an die Toten der Revolution 1918/19 am 9. November 2022 um 11.30 Uhr

24. Oktober 2022

Wir laden Sie herzlich zu unserer Gedenkstunde am 9. November für die Toten der Revolution von 1918/19 auf dem Friedhof der Märzgefallenen ein. Beginn ist 11:30 Uhr.

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